Sommergugelhupf mit Holunderblütensirup

von Anja Kohlgraf

Der Sommer ist endlich da – das ruft nach lecker fruchtigen Kuchen. Allerdings mag ich im Sommer nicht so gerne üppige Cremes, zumal die je nach Wetter auch schnell schlecht werden. Also habe ich mir für Euch einen sommerlichen Gugelhupf einfallen lassen, denn Gugelhupf geht doch immer oder?

Ich habe für meinen eine meiner beiden neuen Formen von Nordic Ware benutzt – es geht jedoch auch jede andere Gugelhupfform.

Ihr braucht dafür:

  • 125 g Butter oder Margarine
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 75 ml Rapsöl
  • 2 Eier
  • 250 g Magerquark
  • 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 6 EL Holunderblütensirup
  • 3 Nektarinen
  • eine Hand voll frische Kirschen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Das Obst entsteinen, die Kirschen halbieren und die Nektarinen in Spalten schneiden. Ich habe die Haut an den Nektarinen dran gelassen. Wenn Ihr die nicht so gerne mögt, könnt Ihr die Früchte auch von der Haut befreien.

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen, dann das Rapsöl unterrühren. Die Eier einzeln gründlich in den Teig einarbeiten, dann den Quark einrühren. Mehl und Backpulver mischen und löffelweise im Wechsel mit dem Holunderblütensirup in den Teig rühren, bis ein schön fluffiger Teig entstanden ist.

Eine Form fetten und leicht mit Mehl oder Bröseln ausstauben. Eine Schicht Teig einfüllen, darauf Obst verteilen, dann wieder eine Schicht Teig, eine Schicht Obst und zum Schluss mit Teig abschließen. Den Teig glatt streichen und die Form etwas tiefer als mittig in den Ofen stellen.

Ca. eine Stunde backen – mit einer Stäbchenprobe erkennt Ihr, ob der Kuchen fertig ist. Bei mir hat er ziemlich exakt eine Stunde gebraucht, aber jeder Ofen backt ja anders.

Den Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen und vor dem Servieren noch leicht mit Puderzucker bestäuben. Danach steht dem fruchtigen Genuss nichts mehr im Wege und durch den Quark im Teig bleibt der Kuchen auch ein paar Tage lang frisch – vorausgesetzt, er ist nicht vorher aufgegessen.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

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4 Kommentare

ullatrulla 24. Juni 2016 - 10:06

Diese Form… ich bin verliebt! Ich mag Nordic Ware auch ganz besonders, da macht das Backen doppelt Freude, zumindest mir. Deine Kuchen-Idee finde ich auch toll! Holunderblütensirup darf es hier auch gerne geben, nur in den Kuchen ist er bisher nicht gewandert. Das sollte sich ändern.
Liebe Grüße,
Daniela

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Anja Kohlgraf 25. Juni 2016 - 12:06

Dann musst du das unbedingt einmal probieren – das schmeckt super im Teig!

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Erica Sta 24. Juni 2016 - 12:26

Das Rezept klingt lecker-locker nach Sommer! An einer eckigen Guglform stoße ich mich jedoch… So neugierig und aufgeschlossen ich generell bin! Vermutlich liegt's daran, dass ich überhaupt runde und ovale Formen bevorzuge. 🤗

Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

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Anja Kohlgraf 25. Juni 2016 - 12:06

So verschieden sind die Geschmäcker. Ich mag es gerne abwechslungsreich bei meinen Backformen. Und quadratisch sieht man ja nicht so oft. Ich mag es.

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