Paradiescreme-Kuchen – der flauschigste Schokokuchen ever

von Anja Kohlgraf

Vor einiger Zeit habe ich irgendwo im Internet Bilder für einen Kuchen mit Paradiescreme im Teig entdeckt. Und auch dazu gelesen, dass er sehr gut sein soll. Da war meine Neugierde geweckt. Zumal ich noch einige dieser Creme-Tütchen hier habe (aus diversen Boxen etc.), die danach gerufen haben, dass ich sie bitte verarbeiten soll. Entstanden ist daraus nun meine etwas abgewandelte Form für den Paradiescreme-Kuchen. Und der ist so flauschig – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Paradiescreme-Kuchen

Das Rezept ist eigentlich sehr einfach, es gibt keine großen Tricks und Kniffe. Nur sollte der Kuchen nach dem Backen mindestens eine halbe Stunde in der Form ruhen und auskühlen, da er warm sehr zerbrechlich und weich ist. Sonst gibt es wenig zu beachten – ein richtiger Anfänger-Kuchen also.

Hier nun zum Rezept für den Paradiescreme-Kuchen:

Paradiescreme-Kuchen

Paradiescreme-Kuchen

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Anzahl: 12 Stücke Zubereitungszeit: Backzeit:

Zutaten

  • 4 Eier
  • 180 g Zucker
  • 2 Päckchen Paradiescreme Schokoladengeschmack
  • 180 g Sonnenblumen-oder Rapsöl
  • 250 g Milch
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • etwas Puderzucker zum Bestreuen - alternativ Schokoladenglasur

Zubereitung

  • Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Eine Gugelhupfform gründlich fetten (ich nehme dazu immer Backtrennspray).
  • Die Eier mit dem Zucker für ca. 5 Minuten aufschlagen, bis die Masse richtig hell wird.
  • Dann das Paradiescreme-Pulver dazu geben und auf kleiner Stufe verrühren (staubt etwas).
  • Öl und Milch mischen, 
  • zum Teig geben und weiter verquirlen.
  • Mehl und Backpulver mischen,
  • in zwei Etappen über den Teig sieben und kurz verrühren.
  • Den Teig in die vorbereitete Form geben und
  • auf der mittleren Schiene für ca. 50 Minuten backen. 
  • Gegen Ende der Backzeit eine Stäbchenprobe machen. Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen durchgebacken.
  • Unbedingt ca. eine halbe Stunde in der Form abkühlen lassen, ehe Ihr den Kuchen stürzt.
  • Vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker bestreuen oder mit einer Schokoladenglasur überziehen.
Hast Du mein Rezept ausprobiert?
Wie hat es Dir gefallen? Wenn Du es magst, verlinke mich gerne auf Instagram @meinetorteria
Paradiescreme-Kuchen

Die Konsistenz des Kuchens kann ich einfach nur mit flauschig beschreiben – wie Watte fast. Ich war richtig begeistert! Und die, die den Kuchen probiert haben, waren es auch.

Da meistens Fragen zu meinen Gugelhupf-Backformen kommen: Die Form ist mal wieder von Nordic Ware (unbezahlte Werbung, selbst gekauft). Ich liebe diese Formen einfach. Sie sind zwar etwas teurer – aber in meinen Augen sind sie jeden einzelnen Euro absolut wert. Wenn man sie etwas pfleglich behandelt, kann man diese Formen durchaus weiter vererben.

Paradiescreme-Kuchen

Auf meinem Blog findet Ihr ganz viele Gugelhupf-Rezepte in diesen tollen Formen, falls Ihr auf der Suche nach Inspiration seid. Zu meinem Geburtstag gab es zuletzt übrigens die Nummer 15 dieser Formen. Die muss ich Euch auch unbedingt noch vorstellen. Die ist (mal wieder) einfach wunderschön.

Ich beziehe diese Formen meist über das große A online oder in Köln, wo sie in einem Geschäft auch verkauft werden. Auch in den Niederlanden habe ich sie schon in einem Geschäft gesehen – aber eigentlich ist das eher selten.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

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2 Kommentare

Sonja 23. Juli 2021 - 21:40

Liebe Anja,
Ich bin auch so ein Nordic-Ware Fan und besitze 6 verschiedene Gugelhupf-Formen. Sie sind einfach toll und alles löst sich perfekt raus.
Den Paradieskuchen habe ich schon ein paar Mal gebacken, einmal mit Vanillegeschmack und einmal mit der Version in Karamell, beides super lecker! Dazu habe ich noch jeweils 100g Schokoladenraspel (bei Vanille weiße Schokolade,
bei Karamell Zartbitterschokolade) mitgebacken, sehr zu empfehlen!

Dein Blog gefällt mir sehr, ich lese regelmäßig Deine Beiträge, danke!

Liebe Grüße
Sonja

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Anja Kohlgraf 23. Juli 2021 - 21:46

Oh, deine Varianten klingen auch sehr lecker!

Ja, Nordic Ware macht schon süchtig. Hihi.

Danke dass es dir auf meinem Blog gefällt. Das freut mich sehr!

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