Apfelmuskuchen

von Anja Kohlgraf

Von meinem Geburtstag lag immer noch die Backform hier, die mir mein lieber GöGa geschenkt hatte. Unbenutzt!!! Das geht ja mal gar nicht. Also habe ich einfach mal geschaut, was so in meiner Speisekammer alles im Regal stand. Ups – einige schon leicht angeschrumpelte Äpfel.

Da fiel mir aus dem Buch „Zucker, Zimt und Liebe“ der Apfelmuskuchen wieder ein, den ich immer schon mal probieren wollte. Also habe ich ohne Zugabe von Zucker Apfelmus gekocht und es mit dem Pürierstab fein püriert. Ihr könnt genausogut gekauftes Apfelmus nehmen (am besten eins ohne Zuckerzugabe). Und dann geht es an den Kuchen.

Ihr braucht für eine 26 cm-Gugelhupfform:

  • 250 g Mehl
  • 1,5 TL Natron
  • 1 Messerspitze Salz
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 200 g weißer Zucker (ich habe die Menge reduziert und es war immer noch süß genug)
  • 100 g brauner Zucker
  • 360 g Apfelmus
  • 160 ml Pflanzenöl

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform gründlich fetten und evtl. mit Mehl bestäuben (das brauche ich bei den Nordic Ware-Formen nicht, da reicht Backtrennspray).

Das Mehl mit Natron, Salz und Zimt mischen. Die Eier mit den beiden Zuckersorten schaumig rühren. Apfelmus und Öl einrühren, dann das Mehl-Gemisch darüber sieben und vorsichtig unterheben. Nicht zu lange rühren, nur bis sich die Zutaten gerade eben vermischt haben.

Den Teig in die Form geben und ca. 45 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen, da der Kuchen warm doch sehr weich und zerbrechlich ist.

Ist die Form nicht toll? Ich liebe sie!!! Obwohl ich beim ersten Mal, wenn ich neue Formen benutze, immer Bedenken habe, ob alles heil raus kommt. Aber die Formen von Nordic Ware sind ihren etwas höheren Preis wirklich wert. Und vererben kann man sie sicher auch noch – so hochwertig sind sie gearbeitet. 🙂

Zurück zum Kuchen. Hihi. Der ist so herrlich saftig, da kann man kaum widerstehen. Und Zimt geht für mich ja IMMER! Den wird es sicher in der jetzt kommenden kühleren Jahreszeit noch öfter mal geben. Das gute Stück von gestern ist heute schon komplett verschwunden. Nur noch ein leerer Teller stand in der Küche. Ich denke, da ist einiges in die Brotdosen gewandert, denn gestern Abend war noch 1/3 da…

Da ich auf verschiedenen „Kanälen“ jetzt öfters danach gefragt wurde: Die Form ist von Nordic Ware und heißt „Jubilee“. Aber auch „Rondo“ habe und liebe ich – siehe hier klick. Ihr bekommt sie online fast in jedem größeren Backshop, definitiv aber bei Amazon. Meine stammt aus dem Kölner Kochhaus bzw. deren Backkeller.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

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10 Kommentare

Fräulein Sachertorte 20. August 2014 - 12:18

Liebe Anja!
Die Backform ist ja der Wahnsinn!! Sieht echt toll aus!!

LG
Viktoria

Antworten
Anja Kohlgraf 20. August 2014 - 12:44

Danke Viktoria. ♥

Antworten
chrissi. tally 20. August 2014 - 18:02

Wow schaut das lecker aus! So schokoladig ^^
Wo hast du die Form her? Die ist sehr cool ^^

Liebe grüße Chrissi
vom chrissitallys.blogspot.de

Antworten
Anja Kohlgraf 20. August 2014 - 18:13

Chrissi, da ist gar keine Schokolade oder Kakao drin. Hihi. Liegt am braunen Zucker und Zimt denke ich.

Die Form habe ich zum Geburtstag geschenkt bekommen. Man bekommt sie aber z. B. über Amazon. Google einfach mal nach Nordic Ware Jubilee.

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Christine 21. August 2014 - 7:05

Mhh, den Apfelmuskuchen wollte ich auch mal ausprobieren 🙂 die Form ist echt ein traum!!!!!
liebe Grüße Christine

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Anja Kohlgraf 21. August 2014 - 9:51

Au ja, probier ihn aus! Wenn Du Zimt und Äpfel magst, wirst Du begeistert sein!

Antworten
Stefanie Noé 22. August 2014 - 21:38

Einfach nur genial!!!

Antworten
Anja Kohlgraf 23. August 2014 - 17:48

Hihi. 🙂

Antworten
woszumessn 23. August 2014 - 12:36

so ne nordic wave backform ist auch schon viel zu lange auf meiner *wunschliste* 😉 sehen einfach super aus. ooh und ich hab noch selbstgemachtes apfelmus von mutti rumstehen, das könnt ich mir glatt in diesem supersaftigen kuchen vorstellen, hehe 😀 wobei mein schnuffi schon meinte, ob man da nicht eine gedeckte apfelschlonzevariante machen könnte, mal schaun.
liebe grüße, sabine =)

Antworten
Anja Kohlgraf 23. August 2014 - 17:48

Ich kann das Rezept nur empfehlen! 🙂 Aber Deine Variante hört isch auch sehr gut an.

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