Himbeer-Marmorkuchen nach einer kleinen Sommerpause

von Anja Kohlgraf

In NRW sind Sommerferien – da darf man auf dem Blog auch schon mal etwas ruhiger sein. Wir waren im Urlaub, aber so langsam komme ich wieder in meinen gewohnten Alltag hinein und habe sogar etwas gebacken. Ich musste doch mein Geburtstagsgeschenk – eine tolle Backform – endlich einmal ausprobieren. Also habe ich darin einen Himbeer-Marmorkuchen gezaubert. Der war so richtig schön saftig!

Himbeer-Marmorkuchen

Die Backform von Nordic Ware stand schon ganz lange auf meinem Wunschzettel. Und da ich lieb war und auch den besten Mann habe, gab es sie in diesem Jahr zum Geburtstag. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Die Formen sind zwar nicht günstig, aber ich denke, sie begleiten einen das ganze Leben lang. Ich liebe mein neues Schätzchen einfach sehr! Ok, eigentlich liebe ich alle meine Formen dieser Firma und benutze auch keine anderen Gugelhupfformen mehr…

Himbeer-Marmorkuchen

Ich habe dieses Mal den Himbeer-Marmorkuchen komplett mit meinen Cup-Messbechern gebacken, die ich mir damals aus dem Canada-Urlaub mitgebracht habe. Ich mache das total gerne – aber eigentlich viel zu selten. Falls Ihr keine Cups habt, habe ich für Euch die Einheiten umgerechnet in Klammern mit in das Rezept gepackt. Es soll ja schließlich jeder diesen leckeren Kuchen nachbacken und genießen können.

Himbeer-Marmorkuchen

Himbeer-Marmorkuchen

In NRW sind Sommerferien – da darf man auf dem Blog auch schon mal etwas ruhiger sein. Wir waren im Urlaub, aber so langsam komme ich wieder in meinen gewohnten… Drucken
Anzahl: 12 Stücke Zubereitungszeit: Backzeit:

Zutaten

150 g TK-Himbeeren 1/4 cup (50 g) Zucker 1 EL Zitronensaft 2 1/2 cups (300 g) Mehl 2 TL Backpulver 1/4 TL Natron 1/ TL Zimt 2 cups (450 g) Zucker 1 cup (250 g) Butter 4 Eier (Gr. M) 2 TL Vanilleextrakt 1 cup (250 ml) griechischen Joghurt

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Zubereitung

Eine Gugelhupfform gründlich fetten und mit etwas Mehl ausstäuben.

Die Himbeeren mit dem Zucker und dem Zitronensaft – also die ersten drei Zutaten) in einen Kochtopf geben und ca. 8 – 10 Minuten unter ständigem Rühren reduzieren lassen bis es nur noch etwa 125 ml sind. Abkühlen und beiseite stellen.

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Mehl, Backpulver, Natron und Zimt in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker aufschlagen, bis sie weiß und fluffig wird. Das kann gut 3 – 5 Minuten dauern. Dann die Eier einzeln gründlich unterrühren. Vanilleextrakt dazu geben und weitere 2 Minuten auf hoher Stufe aufschlagen.

Die Geschwindigkeit reduzieren und im Wechsel die Mehlmischung und den Joghurt unter den Teig arbeiten.

Vom Teig 1 1/2 Cups (ca. 350 g) mit der Himbeermasse verrühren. Sollte der Teig dann nicht rot genug sein, könnt Ihr mit einem Hauch Lebensmittelfarbe nachhelfen. Meiner kam ohne aus.

Die Hälfte des hellen Teiges in eine Gugelhupfform geben und mit der Hälfte des Himbeerteiges bedecken. Mit einer Gabel ein Marmormuster erzeugen. Dann den restlichen hellen und danach den Himbeerteig darauf geben und noch einmal marmorieren.

Den Kuchen etwas tiefer als mittig in den Ofen schieben und ca. 50 – 55 Minuten backen. Die Stäbchenprobe bringt Euch Sicherheit, ob der Kuchen durchgebacken ist. Meiner hat exakt 55 Minuten benötigt.

Den Kuchen in der Form mindestens 15 Minuten abkühlen lassen und erst danach stürzen. Auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Vor dem Servieren könnt Ihr noch Puderzucker darüber geben oder einen Guss aus weißer Schokolade. Uns hat er pur gereicht und das hübsche Muster der Form kam voll zur Geltung.

Himbeer-Marmorkuchen

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Himbeer-Marmorkuchen

Der Kuchen war durch den griechischen Joghurt so saftig – ein Traum. Alternativ könnt ihr den aber auch durch saure Sahne ersetzen, wenn Ihr keinen griechischen Joghurt im Haus habt. Die Himbeeren könnt Ihr natürlich auch durch andere Beeren ersetzen – ganz wie Ihr es am liebsten mögt.

In Zukunft werden meine Cups wohl häufiger zum Einsatz kommen. Denn ebenfalls zum Geburtstag gab es ein amerikanisches Buch mit 100 Gugelhupf-Rezepten. Und die sind alle in Cups angegeben. Gut, dass ich immer für Notfälle eine Umrechentabelle in der Nähe vom PC habe. So kann ich die Rezepte für Euch einfach anpassen. Die Temperatur rechne ich nicht um. Ich backe meine Kuchen eigentlich immer bei der gleichen Temperatur (außer Brot und Pizza…) von 175 Grad Ober-/Unterhitze.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

Signatur Anja von Meine Torteria
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