Nach sommerlich frischen Kuchen und Torten ist es endlich Zeit für Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Co. Solche Kuchen stehen hier genauso hoch im Kurs wie Käsekuchen. Da ich einige nicht mehr so hübsche Äpfel hier hatte, habe ich spontan aus dem Buch „Emmi backt einfach“ von „Emmi kocht einfach“ aka Christiane Emma Prolic einen Apfelkuchen gebacken. Genauer gesagt war es ein veganer Zimt Apfelkuchen. Vegan war nicht beabsichtigt, aber es hat sich so perfekt ergeben. Und der Kuchen sah im Buch (und hinterher auf dem Teller) einfach nur lecker aus. Mehr Apfel geht in einem Kuchen auch kaum, ohne dass alles auseinanderfällt.


Das Buch wurde mir in digitaler Form direkt vom ZS-Verlag zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!
Das Buch bietet auf 208 Seiten eine bunte Mischung an sehr köstlich ausschauenden Rezepten für Rührkuchen, Blechkuchen, Kuchen mit Obst und Gemüse, Käsekuchen, Kleinigkeiten, Winterliches sowie Brot und Brötchen. Wobei die Rezepte sehr einfach nachzuvollziehen sind. Die sollte man auch mit wenig Backerfahrung nachmachen können. Auch für mich mit doch etwas mehr Erfahrung beim Backen bietet das Buch ganz tolle Inspirationen.
Selbstverständlich könnt Ihr das Rezept ent-veganisieren und Butter nutzen. Das muss aber absolut nicht sein. Der Geschmack ist auch vegan einfach klasse. Der Kuchen war sehr ausgewogen und es hat weder am Geschmack noch an der Konsistenz irgendetwas dabei gefehlt.
Hier war der Kuchen bei mir und meinen Männern jedenfalls ratzfatz aufgegessen.

Selbstverständlich möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten. Hier ist er:
Veganer Zimt Apfelkuchen:
Zutaten
Für den Boden und die Streusel:
- 225 g vegane Margarine
- 350 g Dinkelmehl Typ 630
- 1,5 TL Backpulver
- 75 g Puderzucker
- 50 g '"normaler" Zucker
- 1 EL Vanillezucker
- eine Prise Salz
- 1 - 2 TL Zimtpulver
Für die Apfelfüllung:
- 1 - 1,2 kg säuerliche Äpfel (Boskop oder wie ich Jonagold)
- 350 g Apfelmark aus dem Glas
- 1 TL Zimtpulver
- 1 - 2 EL Zucker nach Geschmack
Zubereitung
- Für den Teig Margarine, Mehl, Backpulver, Puderzucker, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Knethaken oder den Händen zu einem Teig verarbeiten.
- 1/3 vom Teig abnehmen, dazu den Zimt geben, unterkneten und später für die Streusel benutzen.
- Beide Teigkugeln in Frischhaltefolie im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung ruhen lassen.
- Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden.
- Zusammen mit dem Apfelmark, dem Zimt und dem Zucker in einer Schüssel vermischen.
- Den Backofen rechtzeitig auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eine Springform mit 26 cm Durchmesser fetten und mit Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen.
- Die größere Teigkugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche größer als die Springform ausrollen.
- In die Form heben und rundherum einen ca. 7 cm hohen Rand formen.
- Die Apfelfüllung darauf verteilen und glattstreichen.
- Die kleinere Teigkugel in Streusel zupfen und gleichmäßig auf der Füllung verteilen.
- Auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten lang backen, bis die Streusel goldgelb gebacken sind.
- Den Kuchen mindestens für 1 Stunde in der Form abkühlen lassen, erst dann am Rand mit einem Messer oder einer Winkelpalette entlangfahren und den Springformrand entfernen.
- So komplett auskühlen lassen oder noch lauwarm genießen.

Der Kuchen hat auch am 2. Tag noch sehr lecker geschmeckt. Allerings war dann der Boden von der Füllung her schon etwas durchgeweicht. Am allerbesten hat uns der Kuchen definitiv noch lauwarm frisch aus dem Ofen geschmeckt.
Sucht Ihr noch mehr Rezepte mit Äpfeln? Über die Suche werdet Ihr fündig oder Ihr klickt auf den Link zu meiner Apfel-Rubrik.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

