Mokkakugeln aus „Die besten Weihnachtskekse“ (Werbung)

von Anja Kohlgraf

Nach einer längeren Zeit möchte ich Euch heute mal wieder ein Buch vorstellen, das mich sehr begeistert! Es ist ein richtig dickes Buch mit vielen Ideen für den Plätzchenteller: „Die besten Weihnachtskekse“ aus dem Löwenzahn-Verlag. Natürlich habe ich auch ein Rezept daraus für Euch ausprobiert (für mehr hat die Zeit dieses Jahr leider nicht gereicht): Sehr einfach herzustellende und sehr leckere Mokkakugeln!

Aber lasst uns erst einmal in das Buch hineinschauen:

Buchvorstellung

Was schreibt der Verlag zu dem Buch?

Leise rieselt der Puderzucker: Auf die Weihnachtsbäckerei!

Dieses Buch wurde klimapositiv hergestellt, cradle-to-cradle gedruckt und bleibt plastikfrei unverpackt.

Wenn es draußen so richtig kalt wird, die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen und wir uns am liebsten an den Ofen kuscheln würden, ist sie nicht mehr weit: die Weihnachtszeit. Was gibt es dann Schöneres, als die Weihnachtsmusik aufzudrehen, die Keksausstecher hervorzuholen und die Hände im Mehl zu vergraben? Den Teig kneten, ausrollen und formen – das löst Glücksgefühle aus. Johanna Aust zeigt, wie es geht: In „Die besten Weihnachtskekse“ stellt sie 111 himmlische Rezepte vor. Und eins ist klar: Der Name ist Programm.

Die schönsten Erinnerungen wieder wecken
Wissen Sie noch, wie das früher bei Oma war? Die besten Zutaten, die man am liebsten vorab genascht hätte, die teigverklebten Hände, das Warten vor dem warmen Backofen? Und dann: der Keksteller, vollgepackt mit süßen Köstlichkeiten, um den sich alle versammeln. Damit sich jeder seine ganz eigenen Kekserinnerungen schaffen kann, gibt’s bei Johanna Aust Rezepte für Schokoliebhaber, Nussverfechter, Marzipanfreunde … Mürbe Vanillekipferlnfruchtige Linzer Augen oder knusprige Florentiner – manche Klassiker dürfen eben nicht fehlen. Neue Kreationen wie Cranberry-Mandel-Herzen oder zarte Schneesterne erweitern die Keksdosenvielfalt. Dabei ist egal, ob man Backneuling ist oder routinierte Ausrollexpertin: Mithilfe der unkomplizierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder den außergewöhnlichen Rezeptideen beeindrucken Sie bei der nächsten Weihnachtsfeier ganz sicher mit Ihrem Kekskönnen.

Backen heißt fühlen: Spüren Sie den Teig
Klar ist aber: Wer mit dem Keksbacken anfängt, steht meist vor einigen Fragen: Wie merkt man etwa, ob ein Teig dünn genug ist? Am besten spüren! Wenn er sich schön gleichmäßig unter der Hand anfühlt, kann wenig schiefgehen. Und wenn doch? Dann verwertet man den Teig eben anders. Backen ist etwas Sinnliches, das Spaß macht – probieren Sie es aus. Und falls Sie keine Lust darauf haben, jeden Fehler selbst zu machen: Johanna Aust verrät so manches ihrer Backgeheimnisse, gibt No-Waste-Tipps und erklärt alles rund um regionale und saisonale Zutaten. Solche Kekse tun und schmecken gut!

  • 111 Rezepte, die – vom Anfänger bis zur Keksmeisterin – niemanden im Stich lassen
  • Johanna Aust verrät ihre Backgeheimnisse rund um Vorbereitung, Backzeit, Verzierung und Haltbarkeit
  • Einfache Anleitungen garantieren Backvergnügen für die ganze Familie: für den kleinen Teigstibitzer wie die große Kekskönnerin
  • Da leuchten nicht nur Kinderaugen: von traditionellen Rezepten für Linzer Augen, Spritzgebäck und Lebkuchen bis hin zu neuen Kreationen wie Kastanienpralinen und Orangentrüffel
  • Backen heißt fühlen: mit allen Sinnen den perfekten Teig erkennen
  • Hier kommen alle auf ihre Kekskosten, ob SchokoliebhaberKokosanhänger oder Spritzgebäckfans
  • Und sollte doch mal etwas schiefgehen: No-Waste-Tipps für die Teigüberbleibsel
Mokkakugeln

Was sage ich zu dem Buch?

Zuerst einmal ist es ein sehr dickes Buch, das sich durch den Leinen-Rücken richtig gut anfühlt. Auch die geprägte Schrift mag ich sehr. Zu jedem einzelnen Rezept gibt es ein appetitliches Bild, damit man weiß, wie das Ergebnis hinterher aussehen kann. Bei der tollen Aufmachung bekommt man gleich Lust auf leckere Weihnachtsnaschereien.

Die Rezepte sind leicht zu verstehen und kommen ohne Fachchinesisch aus. Auch die Kapitel „Grundausstattung“ und „Alles was du wissen musst“ mag ich. Aber natürlich haben mich besonders die Rezepte interessiert. Diese sind unterteilt in

  • Für Klassische
  • Für Schokoliebhaber
  • Für Nussverfechter
  • Für Kokosanhänger
  • Für Fülle-Verliebte
  • Für Extravagante
  • Für Spritzgebäckfans
  • Für Marzipanfreunde
  • Für Schneeverehrer
  • Für Fruchttiger
  • Für Alternative
  • Für No-Waste-Befürworter

Damit sollte jeder schnell die passenden Rezepte für sich finden. Das alphabetische Rezept-Register ist da auch hilfreich.

Wie schon oben erwähnt, habe ich Mokkakugeln ausprobiert und bin begeistert. Obwohl ich das Glasieren mit Schokolade wohl noch etwas üben muss. Dafür sind die Mokkakugeln mit viel Liebe hergestellt. Auch wenn meine Kugeln nicht perfekt rund geworden sind, tut das dem Geschmack ja keinen Abbruch.

Mokkakugeln

Das Rezept für die Mokkakugeln verrate ich Euch auch und es ist ganz einfach:

Mokkakugeln

Mokkakugeln

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Anzahl: 30 - 40 Stück Zubereitungszeit:
Nutrition facts: 200 calories 20 grams fat

Zutaten

  • 200 g gemahlene Haselnüsse (in der Pfanne ohne Fett kurz angeröstet)
  • 1 EL Kakaopulver
  • 150 g Puderzucker (ich habe 175 g gebraucht)
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Espressosticks (gibt es z . B. von Jacobs) in 2 EL Wasser aufgelöst
  • 3 EL Preiselbeerkonfitüre (ich habe Johannisbeergelee genommen)
  • 300 g dunkle Schokolade
  • 2 TL neutrales Öl
  • Streusel oder ähnliches als Deko (ich habe kleine Keksmännlein genommen)
  • kleine Papierförmchen für Mini-Muffins oder Pralinen

Zubereitung

  • Die Haselnüsse, Kakao, Puderzucker, Vanillezucker miteinander vermischen und dann  Espressosticks und Konfitüre zusammen in eine Schüssel geben. Alles gründlich miteinander verrühren.
  • Dafür braucht man keine Küchenmaschine, ein größerer Löffel reicht völlig aus.
  • Mit den Händen kleine Kugeln formen und auf ein Backpapier legen. Ich habe 32 Kugeln aus der Masse geformt.
  • Die Schokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit dem Öl über einem Wasserbad schmelzen.
  • Die Kugeln einzeln in die Schokolade geben, mit einer kleinen Gabel vorsichtig wenden und herausheben. Dabei überschüssige Schokolade am Schüsselrand abstreifen.
  • Die mit Schokolade überzogenen Kugeln zurück auf das Backpapier setzen.
  • Während die Schokolade noch feucht ist, nach Lust und Laune garnieren mit Streuseln, Sprinkles oder was Ihr mögt.
  • Die Mokkakugeln auf dem Backpapier trocknen lassen und erst danach in kleine Papierförmchen setzen. Das ist kein Muss, sieht aber sehr hübsch aus.
Mokkakugeln

Alles in allem mag ich das Buch sehr und es bekommt einen Ehrenplatz in meiner Backbuchsammlung! Danke lieber Löwenzahn-Verlag, dass ich das Buch kostenlos rezensieren durfte!

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

Signatur

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