Winterlicher Marmorkuchen

von Anja Kohlgraf

Weihnachten haben wir geschafft und auch der Jahreswechsel liegt inzwischen hinter uns. Wobei bei mir immer noch die Weihnachtsdeko im Haus verteilt ist. Ich brauche diese gemütliche Zeit ganz eindeutig in diesem Jahr etwas länger. Ich bin noch nicht bereit für Hyazinthen und sonstige Frühlingsdeko – die Winterdeko darf gerne noch etwas bleiben. Zumal bei uns erst am 21. Januar die Tannenbäume von der Müllabfuhr abgeholt werden. Also darf unser Prachtstück noch bis zum 20. Januar gemütlich im Warmen stehen.

Winterlicher Marmorkuchen

Und da ich es sehr gerne mag, werden auch weiterhin weihnachtliche oder winterliche Gewürze in meinen Kuchen verbacken. Zimt, Schokolade, Kardamom, Marzipan – hach, ich liebe Euch einfach! Genau wie die Bäume-Backform von Nordic Ware! Viel zu lange hat sie ungenutzt in meinem Regal mit Backformen gestanden. Das geht ja gar nicht!!! So ein Schätzchen muss man auch benutzen – je öfter umso besser. Weshalb ich Euch gerne das Rezept für den winterlichen Marmorkuchen verrate, das aber nicht meinem Kopf entsprungen ist, sondern Sara von „Birds like cake“ bzw. ihrem tollen Buch „Meine kreative Weihnachtsbäckerei“.

Winterlicher Marmorkuchen

Winterlicher Marmorkuchen

Weihnachten haben wir geschafft und auch der Jahreswechsel liegt inzwischen hinter uns. Wobei bei mir immer noch die Weihnachtsdeko im Haus verteilt ist. Ich brauche diese gemütliche Zeit ganz eindeutig… Drucken
Anzahl: 12 Stücke Zubereitungszeit: Backzeit:

Zutaten

280 g Butter
150 g Zucker
6 Eier
200 g Marzipanrohmasse
150 g saure Sahne
350 g Mehl
1 TL Backpulver
50 g Mandeln
3 EL Rum
3 EL Kakao
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung

Den Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform gründlich fetten.

Die Butter mit 100 g vom Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe einzeln gründlich in den Teig einarbeiten. Die Marzipanrohmasse in kleine Würfelchen schneiden oder zupfen und während dem Rühren zum Teig geben. Danach die saure Sahne unterrühren.

Eiweiß mit dem restlichen Zucker steif schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Eiweiß und Mehlmischung im Wechsel zum Teig geben und gut mit einem Löffel oder Teigschaber verrühren. 

Die Hälfte des Teiges in die Form geben. Zum restlichen Teig Mandeln, Rum und Kakao geben und gründlich vermischen. Den dunklen Teig auf den hellen Teig verteilen und mit einer Gabel oder einem Spieß beide Teige marmormieren.

Auf der mittleren Schiene 40 bis 45 Minuten backen – eine Stäbchenprobe bringt Euch Gewissheit, ob der Kuchen durch ist.

Winterlicher Marmorkuchen

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Anmerkungen

Die Tannenbaum-Form kann durch jede "normale" Gugelhupfform ersetzt werden, die mindestens 20 cm Durchmesser hat!

Ich habe die Köstlichkeit gleich zweimal backen „müssen“. Einmal habe ich den Kuchen in der Adventszeit verschenkt (ich wollte keine „Schulden“ mit ins neue Jahr nehmen). Daraufhin waren meine Männer etwas sauer, da sie Marzipan und Rum etc. genau so gerne mögen wie ich. Also habe ich mich noch einmal in die Küche gestellt und einen zweiten Kuchen gebacken.

Winterlicher Marmorkuchen

Da ich schon öfters gefragt wurde, wie ich die Formen von Nordic Ware einfette: ich nutze dazu Backtrennspray (die Marke variiert schon mal je nachdem, wo ich einkaufen war). Das kommt auch in die kleinste Ritze und Vertiefung hinein und der Kuchen flutscht fast wie von selber aus der Form. Wenn mir der Teig sehr weich vorkommt, streue ich manchmal noch zusätzlich Brösel in die Form (aber eher selten) – sicher ist sicher. Bisher ist mir erst einmal ein Kuchen kleben geblieben (bzw. die gehackten Nüsse hatten sich in den Ritzen verhakt). Die Form war aber auch ganz neu und vielleicht hatte ich sie nicht so gründlich gespült vor der ersten Benutzung… Beim zweiten Mal ging es wie gewohnt ohne Probleme.

Wichtig ist, dass der Kuchen in der Form auskühlt!!! Und nicht nur 10 Minuten sondern mindestens bis er nur noch lauwarm ist! Da ist Geduld gefragt. Aber vertraut mir, hinterher werdet Ihr doch ein tolles optisches Ergebnis entschädigt!

Winterlicher Marmorkuchen

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

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2 Kommentare

Katharina 11. Januar 2019 - 12:57

WOW, der schaut aber sehr lecker aus. Den muss ich unbedingt mal ausprobieren, leider habe ich nicht diese wunderschöne Backform. Aber den kann man ja auch in einer anderen Gugelhupfform backen. Ganz liebe Grüße

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Anja Kohlgraf 11. Januar 2019 - 13:08

Ich kann sie dir gerne einmal ausleihen… Hihi.

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