Fladenbrot – das beste, das ich je gebacken habe

von Anja Kohlgraf

Es ist Sommer. Gerade dann wir ja öfter mal gegrillt statt gekocht. Das ist bei uns nicht anders. Zum Fleisch und Gemüse vom Grill gehört für mich aber unbedingt frisches Brot dazu! Ohne geht gar nicht. Ich habe ein ganz einfaches Rezept für Fladenbrot für Euch – das bekommt wirklich jeder hin. Es ist nicht kompliziert, hat keine sehr ausgefallenen Zutaten und gelingt garantiert, wenn man die Gehzeiten berücksichtigt. Womit wenn nicht mit frischen Brot soll man denn sonst die Grillsaucen oder die Kräuterbutter vom Teller bekommen?

Am nächsten Tag war das Fladenbrot auch noch sehr lecker. Es war zwar nur ein kleines Stück übrig, aber für ein Sandwich Zum Mitnehmen ins Büro hat es gereicht. Wobei ich gestehen muss, dass es lauwarm einfach am allerbesten schmeckt. Ich muss ja immer das erste Stück sofort frisch aus dem Ofen probieren – das Gesetz der ersten Scheibe quasi. Der Duft von frisch gebackenem Brot ist einfach zu verführerisch.

Fladenbrot

Einfaches Fladenbrot

Es ist Sommer. Gerade dann wir ja öfter mal gegrillt statt gekocht. Das ist bei uns nicht anders. Zum Fleisch und Gemüse vom Grill gehört für mich aber unbedingt frisches… Drucken
Anzahl: 1 Brot Zubereitungszeit: Backzeit:

Zutaten

1 Pck. Trockenhefe
250 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
400 g Dinkelmehl Typ 630 (oder Weizenmehl Typ 405)
10 g Salz
50 ml Olivenöl
Öl für die Form und für auf das Brot
1 EL Leinsamen

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Zubereitung

Die Trockenhefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Das Hefewasser dazu geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine verrühren. Den Teig zugedeckt im Anschluss ca. 45 Minuten gehen lassen.

Kurz vor Ablauf der Gehzeit eine Backform für Pizza (alternativ eine Springform mit 28 oder 30 cm Durchmesser) mit Olivenöl gründlich fetten.

Den Teig aus der Schüssel in die Form geben, etwa 2 – 3 EL Olivenöl darauf verteilen und mit den Fingern den Fladen formen. Der Fladen sollte danach einige Dellen von den Fingern behalten und so in Form gezogen werden. Bitte nicht mit einem Nudelholz arbeiten. Leinsamen grob auf dem Brot verteilen.

Den Backofen auf 225 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zugedeckt noch einmal 20 Minuten gehen lassen und danach auf der mittleren Schiene für ca. 25 Minuten goldgelb backen.

 

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Wenn Ihr Leinsamen nicht so gerne mögt, könnt Ihr auch Sesam auf dem Fladenbrot verteilen. Mit Rosmarin und vielleicht Cocktailtomaten wird blitzschnell ein Focaccia daraus. Mit Schwarzkümmel geht es in Richtung türkischer Fladenbrote. Das Rezept ist also ganz leicht nach Eurem Geschmack abzuwandeln.

Zum Fladenbrot gab es bei uns Würstchen vom Grill (leider elektrisch, da wir „nur“ einen recht schmalen Balkon haben), Nudelsalat, Kräuterbutter und verschiedene Ketchups. So schmeckt für mich der Sommer und die Küche wird nicht unnötig aufgeheizt. Vom kurzen Intermezzo beim Brot backen einmal abgesehen.

Am nächsten Tag habe ich das Brot für die Arbeit aufgeschnitten und mit Kräuterbutter und Putenbrustaufschnitt belegt. Das fand ich sehr lecker. Ich werde das Fladenbrot demnächst einmal nur für diesen Zweck backen. Wenn jeder von uns ein Drittel bekommt und es sich individuell belegen kann, sollten damit alle satt werden über den Tag. Oder was meint Ihr?

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