Bratapfeltarte – leicht gemacht und lecker

von Anja Kohlgraf

Dienstags muss ich in der Regel nicht arbeiten. Wenn meine freien Tage dann nicht mit irgendwelchen Terminen voll sind, nutze ich gerade die Zeit, um etwas zu backen. Wobei ich heute eigentlich nicht backen wollte und somit auch nicht einkaufen war. Aber dann überkam es mich doch und ich wollte, dass der Duft nach frisch gebackenem Kuchen durch das Haus zieht. Also Vorräte inspizieren und zusammensuchen. Bei deren Durchsicht kam mir gleich der Gedanke an Bratapfel, was ich mit Hilfe von Blätterteig in eine Bratapfeltarte umsetzen konnte, die einfach sehr lecker schmeckt und schnell gemacht ist.

Bratapfeltarte

Basis sind natürlich Äpfel und Blätterteig, wovon ich fast immer eine Rolle im Kühlschrank habe. Die Äpfel waren schon schrumpelig und wären so nie im Leben gegessen worden. Für die Tarte spielt das jedoch keine große Rolle.

Hier das Rezept für die leckere Bratapfeltarte:

Bratapfeltarte

Bratapfeltarte

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Anzahl: 8 - 12 Stücke Zubereitungszeit: Backzeit:

Zutaten

  • 1 Rolle Blätterteig aus der Kühltheke
  • 1 EL zerbröselte Kekse oder Paniermehl
  • 5 Äpfel (ich hatte Boskoop im Haus)
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Rosinen
  • 2 gehackte Nüsse oder Mandeln
  • Zimt nach Geschmack
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  • Eine Tarteform mit ca. 24 cm Durchmesser fetten.
  • Drei der Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Würfel schneiden und mit
  • dem Zitronensaft, Vanillezucker, Butter in einen Topf geben.
  • Das ganze ca. 5 Minuten köcheln lassen, damit die Äpfel weich werden. Mit einem Kartoffelstampfer die groben Stücke noch etwas zerkleinern.
  • Rosinen, Nüsse und Zimt unterrühren und abkühlen lassen.
  • Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  • Den Blätterteig ausrollen und in die Form legen. Ich schaue immer, dass drei der Seiten damit bedeckt sind und schneide dann das Überstehende ab. Diesen Rest nutze ich für die Seite, wo noch kein Teig ist und kleide das dort damit aus.
  • Die zerbröselten Kekse oder das Paniermehl auf dem Teig verteilen. Dadurch wird evtl. austretender Saft der Äpfel gebunden und durchweicht nicht so sehr den Teig.
  • Das Apfelkompott darauf verteilen.
  • Die restlichen beiden Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Spalten schneiden. Diese dann rosettenförmig auf dem Kompott verteilen.
  • Die Form in den vorgeheizten Ofen geben (mittlere Schiene) und ca. 25 bis 30 Minuten backen, bis der Rand schön goldgelb ist.
  • Lauwarm abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen!
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Bratapfeltarte

Zu der Tarte passt Schlagsahne sehr gut oder auch Vanilleeis. War beides nicht im Haus, also ging es ohne und hat uns allen trotzdem sehr gut geschmeckt!

Die Kombination aus Äpfeln und Blätterteig ist wirklich sehr vielseitig. Vielleicht möchtet Ihr ja mein Rezept für Apfelstrudel mit Blätterteig auch einmal ausprobieren? Oder ohne Blätterteig ein leckeres Clafoutis, das schnell gemacht ist?

Bratapfeltarte

Ich wohne zum Glück mitten in einem Apfel- und Spargelanbaugebiet. Von daher gibt es eine große Vielfalt an regionalen Apfelsorten, die den importierten Sorten im Geschmack in nichts nachstehen! Wobei ich zugeben muss, dass ich Pink Lady-Äpfel auch sehr gerne mag und die nicht hier aus der Gegend stammen.

Außerdem mag mein Mann Apfelkuchen in jeder Form sehr gerne. Ist ja auch ein echter Klassiker, den eigentlich fast jeder gerne isst! Vielleicht verratet Ihr mir in den Kommentaren Eure liebsten Apfelkuchen-Rezepte. Vielleicht kann ich welche ausprobieren und hier auf dem Blog vorstellen. Ich würde mich über Vorschläge sehr freuen.

In diesem Sinne: „Cake it easy“, Eure

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